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Südtiroler Unternehmen liefern Spitzentechnologie für Olympia

14 Gennaio 2026

Die Olympischen Winterspiele Milano Cortina 2026 stehen vor der Tür – und zahlreiche Südtiroler Unternehmen haben sich bedeutende Aufträge gesichert. Das unterstreicht einmal mehr die Qualität, Innovationskraft und Zuverlässigkeit der heimischen Betriebe.

TechnoAlpin: Schlüsselrolle bei der olympischen Beschneiung

TechnoAlpin hat sich einen Großteil der internationalen Ausschreibungen für die Beschneiungsanlagen der wichtigsten Wettkampfstätten gesichert. Bormio war dabei das größte Einzelprojekt. Zur Beschneiung der Abfahrtsstrecke wurden rund 80 Schneeerzeuger sowie zwei leistungsstarke Pumpstationen installiert.

In Livigno, wo die Freestyle- und Snowboardbewerbe ausgetragen werden, erfordert insbesondere die Halfpipe große Schneemengen. Zur Sicherstellung der Wasserversorgung wurde daher einer der größten Speicherseen Italiens errichtet und auch die gesamte Beschneiungsanlage neu gebaut.

Auch in Antholz, Tesero, Cortina d’Ampezzo, Austragungsorte der Biathlon-, Langlauf- und alpinen Ski Bewerbe, wurden die Beschneiungsanlagen erneuert. Insgesamt realisierte das Bozner Unternehmen im Rahmen der Olympischen Winterspiele Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund 30 Millionen Euro.

 

Leitner und Demaclenko: Moderne Technik für die Skisprungschanze Predazzo

Know-how für Olympia kommt auch aus Sterzing: Für die Skisprungschanze von Predazzo im Fleimstal realisierte Leitner einen 250 Meter langen Schrägaufzug, der die Athleten vom Auslaufbereich über zwei Zwischenstationen komfortabel bis zum Turm bringt. Die Kabine bietet Platz für 20 Personen.

Leitner in Predazzo

 

 

 

Im Rahmen desselben Auftrags – mit einem Volumen von knapp 6,5 Millionen Euro – modernisierte Demaclenko die gesamte Beschneiungsanlage des Skisprungstadions. Installiert wurden neun Schneeerzeuger, zudem wurden die Wasserfassung und Pumpstation erneuert, wodurch die Effizienz der Anlage deutlich gesteigert werden konnte.

Niederstätter: Kräne für die Eishalle in Mailand

Auch das Unternehmen Niederstätter aus Atzwang ist Teil des olympischen Großprojekts: Es lieferte sechs Kräne für den Bau der Eishockey-Halle in Mailand sowie drei Kräne für die Baustelle der Sprungschanze in Predazzo. Darüber hinaus werden in Antholz rund 100 Container des Unternehmens als Unterkünfte genutzt.

Niederstaetter Kraene in Mailand

Engo: Präzision für die Bobbahn in Cortina

Für die Bobbahn in Cortina lieferte das Vahrner Unternehmen Engo eine Eisbearbeitungsmaschine, die speziell für die Präparation des Startbereichs eingesetzt wird. Engo ist seit über 40 Jahren am Markt tätig und auf Maschinen für Eisflächen sowie Bandensysteme spezialisiert.

 

Südtiroler Know-how auf internationaler Bühne

Die Olympischen Winterspiele Milano Cortina 2026 zeigen eindrucksvoll: Südtiroler Unternehmen sind auch bei internationalen Großereignissen führend, weil sie konsequent auf Technologie, Innovation und Qualität setzen.